Schul-Projekt in Monjas, Provinz Jalapa
Die umtriebige damalige Leiterin der Schule in Camojallito, Hermana Andrea, hat mit Beginn des Schuljahres 2026 eine neue Aufgabe übernommen. Hermana Andrea baut aktuell eine neue Schule in dem Städtchen Monjas, Provinz Jalapa, für die Vorschulklasse und die Klassen 1 bis 9 auf. Zurzeit besuchen 188 Schülerinnen und Schüler die Schule. Das neue Schulgebäude soeben (Stand Ende Juli 2026) fertiggestellt worden.
Die Eltern haben sich trotz ihrer prekären wirtschaftlichen und sozialen Situation an den Kosten der Schuleinrichtung beteiligt. Der durchschnittliche Verdienst der überwiegend in der Landwirtschaft tätigen Eltern oder der alleinerziehenden Mütter beträgt lediglich GTQ 2.000 pro Monat (= ungefähr EUR 225 für durchschnittlich 5 Personen!). Viele Kinder können die Schule angesichts der geringen Einkommenssituation nur durch Stipendien der örtlichen Kirche besuchen. Die Armutsquote der Bevölkerung liegt gemäß einer jüngsten Schätzung bei bis zu 66 Prozent der Bevölkerung von Monjas. Ungefähr 20 Prozent der Bevölkerung zählen sich zum Volk der Xinca. Das indigene Volk der Xinca gehört nicht zur großen Sprachfamilie der Maya und besiedelte die Region vermutlich bereits vor den Maya. Der zirka 32.000 Einwohner zählende Ort Monjas liegt 130 Kilometer östlich von Guatemala-Stadt.
ICAGUA hat USD 10.100 zur Verfügung gestellt. Mit dem Betrag und den Eigenleistungen der Eltern konnten 200 Tische und Stühle angeschafft werden. Außerdem wurde jeder Klassenraum mit Whiteboards ausgestattet.






